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Vorschau
Lassen Sie sich von den Bäumen inspirieren und entdecken Sie mit uns unter naturschwaermer.lbv.de den Wald und seine Lebewesen.


Mai 2021
Naturschwärmer Begrüßung
 
Liebe/r  Naturschwärmer,
 

der Mai ist eine schöne Zeit, um Bäume und Wälder zu genießen: Die Sonne schickt nach dem launischen April angenehm warme Strahlen zu uns. Das frühlingsfrische Grün tut unserer Seele gut und die Vögel zwitschern um die Wette. Vielleicht sehen Sie sogar von Ihrem Fenster oder Balkon aus, einen majestätischen Baum. Ein herrlicher Anblick – der sich im Laufe der Jahres stetig ändert. Lassen Sie sich von den Bäumen inspirieren und entdecken Sie mit uns unter naturschwaermer.lbv.de den Wald und seine Lebewesen.

 
Monika Schirutschke
Dr. Norbert Schäffer
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und Naturschwärmen!

Monika Schirutschke, Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung im LBV & 
Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV
Inhalt
+
Bäume und Tiere des Waldes
+ Poetischer Waldspaziergang
+ Basteltipp: Bilderrahmen
+ Der persönliche Klimabaum



 
Bäume und Tiere des Waldes
Rotbuche
 
Rotbuche - die Majestätische
Sie ist der häufigste Laubbaum unserer Wälder. Ihren Namen hat die Rotbuche aufgrund ihres rötlichen Holzes bekommen. Auch einer der häufigsten Vögel in Bayern, der Buchfink, ist mit ihr eng verbunden. Er frisst im Herbst mit Vorliebe die Bucheckern. Sie bestehen zu 40 % aus Fett und sind reich an Zink und Mineralstoffen. Bucheckern schmecken leicht nussig. Geröstet verfeinern sie z. B. den Salat. In rohem Zustand sollte man davon aber nicht zu viele essen. Die frischen hellgrünen Blätter hingegen können in den Salat geschnitten, in einen Quark gerührt oder direkt auf dem Butterbrot genossen werden. Die Begriffe „Buch“ und „Buchstabe“ gehen auf Schreibtafeln aus Buchenholz und in Buchenholz geschnitzte Runen der Germanen zurück.
(Foto: Julia Römheld)
 
Gemeine Fichte
 
Gemeine Fichte – die schöne Immergrüne
70 bis 90 Baumarten gibt es in Deutschland. (Je nachdem, ob man auch eingeführte Arten dazu zählt). Dabei ist die Fichte aufgrund von Anpflanzungen inzwischen die häufigste Baumart bei uns. Die ätherischen Öle in den Nadeln duften und wirken durchblutungsfördernd. Versuchen Sie es selbst: sammeln Sie zwei Hände voll Fichtennadeln, übergießen Sie die Nadeln mit kochendem Wasser und geben Sie diesen Sud nach 15 min. in ein Fußbad. So können Sie auch gemütlich vom Sofa aus „waldbaden“. Die langen Zapfen, die häufig am Waldboden zu finden sind, sind im Übrigen keine „Tannenzapfen“ wie allgemein behauptet. Es sind die Fichtenzapfen, die im Ganzen vom Baum fallen. Tannenzapfen zerfallen direkt auf dem Baum.
(Foto: Dr. Eberhard Pfeuffer) 


 
 
Rotfuchs
 
 
Rotfuchs – der Nahrungsopportunist
Wie der Wolf, gehört auch der Fuchs zu den Hundeartigen. Seine bellenden Laute hört man jedoch nur sehr selten. Der Fuchs kommt von den tiefen Lagen bis ins Hochgebirge vor und ist inzwischen auch in vielen unseren Städten heimisch. Er frisst alles was die richtige Größe hat. Mäuse, Kaninchen, Vögel, Insekten, Früchte und Abfälle, zählen dazu. Und, ja klar - „Fuchs du hast die Gans gestohlen,…“ – auch Hausgeflügel verschmäht er nicht. Füchse wurden früher als reine Einzelgänger betrachtet. Studien haben nun aber gezeigt, dass es auch Gebiete gibt, in denen Füchse in kleinen sozialen Verbänden zusammenleben. Auch über ein so häufiges Tier, wie den Rotfuchs, gibt es wie man merkt, noch viel zu lernen.
(Foto: Frank Derer)


Buntspecht Weibchen
 
Buntspecht – der Trommelmeister
Was für unsere Singvögel der Gesang ist, das ist für die Spechte das Trommeln. Ob im Park, Wald oder sogar in der Stadt. Buntspechte klopfen auf alles, was ihre Trommelwirbel möglichst weit hin hörbar macht. Das kann auch mal die Straßenlaterne sein. Buntspechte werben so um ein Weibchen und markieren ihr Revier. In Bäumen mit morschem oder weichem Holz hackt der Buntspecht seine Höhlen. Kopfweh bekommt er dabei nicht. Er hat eine Art eingebauten Stoßdämpfer. Mit seiner langen Zunge holt der Buntspecht Insekten, Larven und andere Kleintiere unter der Rinde hervor. Wiederhacken und ein klebriges Sekret auf der Zunge, helfen ihm dabei.
(Foto: Buntspecht- Weibchen, Zdenek Tunka)


 
Poetischer Waldspaziergang
 
Waldpoesie
 
„Und in den Wald gehe ich, um meinen Verstand zu verlieren und meine Seele zu finden“
(John Muir)

Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie den Baum an Ihrem Fenster. Spazieren Sie in Ruhe durch den Park oder einen Wald. Forschungen zeigen, dass allein das Betrachten eines Baumes entspannend wirkt und das Wohlbefinden steigert. Die Wald - Atmosphäre hat schon viele Künstler, Dichter & Denker inspiriert. Setzen auch Sie sich an einen Baum und schreiben Sie Ihre spontanen Gedanken auf… vielleicht steckt auch in Ihnen ein Erich Kästner oder Eugen Roth?

Und dann, wohin mit den kreativen Zeilen?... Schreiben Sie diese doch auf eine Naturschwärmer Postkarte und überraschen Sie Ihre Freunde damit.


Postkartenset
 
Wir sitzen nicht auf Thronen, uns schmeichelt nur der Wind. Wir haben dennoch Kronen,
die schöner als Eure sind“
(Erich Kästner)

 
 
 
Basteltipp: Bilderrahmen
 
Mehlschwalbe am Nest
(Foto: Christiane Baumann)

Äste lassen sich zu schönen und nachhaltigen Bilderrahmen verarbeiten. Machen auch Sie mit und basteln Sie ein kreatives Geschenk für das nächste Geburtstagskind, den Muttertag oder für Ihre eigenen vier Wände. Sie brauchen nur ganz wenige Materialien dafür:
 
Material Bilderrahmen
 
 
 
Der persönliche Klimabaum
 
Mehlschwalbe am Nest
 
Der Klimawandel beeinflusst auch den Wald. Schon jetzt häufen sich Stürme und Dürreperioden und bringen ganze Waldbestände oder einzelne Baumarten großflächig zum Absterben. Vorschläge für einen klimafreundlicheren Lebensstil gab es bereits im Februar beim Naturschwärmer Thema „Klimagerechtigkeit“.

Setzen auch Sie sich eigene Ziele und machen Sie den Selbstversuch. Drucken Sie die Klimabaum-Vorlage aus. Am Ende jeden Tages können Sie ein grünes Blatt anmalen, wenn Sie Ihr Klimaziel erreicht haben oder ein rotes, wenn Sie es verfehlt haben. Vielleicht wird der Baum im nächsten Monat noch grüner?

 
 
 
 
Hat Ihnen das Naturschwärmen Spaß gemacht?

Machen Sie auch andere zum Naturschwärmer und erzählen Sie von naturschwärmer.lbv.de!

Weiter geht’s im Juni mit dem Monatsthema  "Wasser".


 

Wir freuen uns über Ihre Bilder und Stories auf Instagram oder Facebook. Bitte erwähnen Sie uns mit @naturschwaermer.lbv oder verlinken Sie den LBV in Ihren Beiträgen.

 
 
Illustrationen: Pixabay, Sketchify, LBV
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Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) e. V.
Eisvogelweg 1
91161 Hilpoltstein
Germany

09174/4775-0
info@lbv.de
www.lbv.de

Vorsitzender: Dr. Norbert Schäffer



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